T-Helferzelle

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T-Helferzellen sind eine Gruppe der T-Lymphozyten im Blut, die eine Helferfunktion haben. Sie werden anhand der von ihnen ausgeschütteten Zytokine in zwei wichtige Untergruppen (Subpopulationen) eingeteilt, die verschiedene Funktionen haben. Eine Untergruppe (genannt Typ1-T-Helferzellen) ist an der zellulären Immunantwort beteiligt, während die andere Untergruppe (genannt Typ2-T-Helferzellen) an der humoralen Immunantwort beteiligt ist. Ein weiterer T-Helferzelltyp wurde im Jahr 2005 entdeckt. Dieser Typ bildet u.a. IL-17 und spielt daher eine Rolle bei der Regulierung von Entzündungsvorgängen.

Einige T-Helferzellen wandeln sich in T-Gedächtniszellen um, in der die einmal erlernte spezifische Immunreaktion gespeichert ist. Wenn der Organismus wieder mit demselben Antigen konfrontiert wird, lösen die T-Gedächtniszellen eine schnelle und effektive Immunreaktion aus. Teilweise wandeln sie sich dann erneut in T-Helferzellen um.


Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise