Phänomen-Ebene: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Zitat|Ein Phänomen ... ist in der Erkenntnistheorie eine mit den Sinnen wahrnehmbare, abgrenzbare Einheit des Erlebens, beispielsweise ein Ereignis, ein Gegenstand oder eine Naturerscheinung. Davon abweichend wird mitunter nicht das Wahrgenommene, sondern eine Wahrnehmung selbst als Phänomen bezeichnet. Das entsprechende deutsche Wort lautet Erscheinung. (Wikipedia)}}
Auf der Phänomen-Ebene sind Hirntote Lebende. Doch der Hirntod ist ein unsichtbarer Tod. Nur die [[HTD]] bringt ihn ans Licht. Daher ist er für viele Menschen - auch für einige Akademiker - so schwer zu begreifen.
Auf der Phänomen-Ebene sind Hirntote Lebende. Doch der Hirntod ist ein unsichtbarer Tod. Nur die [[HTD]] bringt ihn ans Licht. Daher ist er für viele Menschen - auch für einige Akademiker - so schwer zu begreifen.


Doch mit Phänomenen kann keine [[Todesfeststellung]] durchgeführt werden, siehe:<br>
Die Phänomen-Ebene besitzt zwei Bereiche, denen medizinische Laien erliegen, die jedoch nur Ärzte aufdecken können:
Auf der Phänomen-Ebene wäre [[Anna Bågenholm]] tot, denn sie war blass, ihr Körper war über eine Stunde nicht durchblutet, sie hatte eine Körpertemperatur (Kerntemperatur) von 14,4°C, sie hat sich seit über einer Stunde nicht mehr bewegt, alles auf der Phänomen-Ebene beschriebene eindeutige Todeszeichen, doch Anna Bågenholm war nicht tot, sondern hat diesen Zustand überlebt und arbeitete hernach wieder als Ärztin.  
* [[Scheintod]] <br> Siehe als Beispiel: [[Pam Reynolds]]
<!-- Auf der Phänomen-Ebene wäre [[Anna Bågenholm]] tot, denn sie war blass, ihr Körper war über eine Stunde nicht durchblutet, sie hatte eine Körpertemperatur (Kerntemperatur) von 14,4°C, sie hat sich seit über einer Stunde nicht mehr bewegt, alles auf der Phänomen-Ebene beschriebene eindeutige Todeszeichen, doch Anna Bågenholm war nicht tot, sondern hat diesen Zustand überlebt und arbeitete hernach wieder als Ärztin. -->
* [[Hirntod]] <br>  Wie sehr die Menschen mit dem [[Hirntod]] ihre Schwierigkeiten haben, zeigen deutlich die [[Kritiker]].
 
{{Back_gelb|Mit Phänomenen kann keine [[Todesfeststellung]] durchgeführt werden<br>
sondern nur mit dem dafür notwendigen Fachwissen und entsprechenden Untersuchungen.}}
 
Wenn wir beim vorliegenden Leben - um dem Phänomen [[Scheintod]] nicht zu erliegen - der Expertise der Ärzte vertrauen, warum vertrauen wir dann beim vorliegenden Tod - um dem Phänomen [[Scheinleben]] nicht zu erliegen - nicht in gleicher Weise der Expertise der Ärzte?


Siehe auch: [[Leben der Hirntoten]]





Aktuelle Version vom 22. Mai 2021, 05:43 Uhr

Ein Phänomen ... ist in der Erkenntnistheorie eine mit den Sinnen wahrnehmbare, abgrenzbare Einheit des Erlebens, beispielsweise ein Ereignis, ein Gegenstand oder eine Naturerscheinung. Davon abweichend wird mitunter nicht das Wahrgenommene, sondern eine Wahrnehmung selbst als Phänomen bezeichnet. Das entsprechende deutsche Wort lautet Erscheinung. (Wikipedia)

Auf der Phänomen-Ebene sind Hirntote Lebende. Doch der Hirntod ist ein unsichtbarer Tod. Nur die HTD bringt ihn ans Licht. Daher ist er für viele Menschen - auch für einige Akademiker - so schwer zu begreifen.

Die Phänomen-Ebene besitzt zwei Bereiche, denen medizinische Laien erliegen, die jedoch nur Ärzte aufdecken können:

Mit Phänomenen kann keine Todesfeststellung durchgeführt werden

sondern nur mit dem dafür notwendigen Fachwissen und entsprechenden Untersuchungen.

Wenn wir beim vorliegenden Leben - um dem Phänomen Scheintod nicht zu erliegen - der Expertise der Ärzte vertrauen, warum vertrauen wir dann beim vorliegenden Tod - um dem Phänomen Scheinleben nicht zu erliegen - nicht in gleicher Weise der Expertise der Ärzte?


Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise