Lobotomie

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Lobotomie ist die Durchtrennung von Nervenbahnen. Edgas Moniz stellte fest, dass die Durchtrennung der Nervenbahnen zwischen frontalem Cortexund Thalamus psychotische Symptome mildern konnte. Walter Freemann führte diese Arbeit weiter. Von 1936 bis in die 1950-er Jahre propagierte er die Lobotomie bei verschiedenen Leiden. Etwa 40.000 bis 50.000 Patienten wurden so operiert. Eine Studie unter britischen Patienten ergab bei 41% eine Heilung oder Verbesserung, bei 28% eine geringe Verbesserung, bei 25% keine Veränderung, bei 2% war eine Verschlechterung eingetreten und 4% waren gestorben.[1]


Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise

  1. Rita Carter: Das Gehirn. Anatomie, Sinneswahrnehmung, Gedächtnis, Bewusstsein, Störungen. München 2010, 11.