Karl Hörmann
Karl Hörmann (1915-2004) war ein österreichischer Theologe.
Von 1934 bis 1939 studierte er dann an der Universität Wien. Am 9. Juli 1939 empfing er die Priesterweihe. Bis 1945 war er dann Kaplan in Hollabrunn. 1942 promovierte er. 1944 trat er dem von Friedrich Wessely gegründeten Oratorium Sanctissimae Trinitatis bei. Nach dem Krieg wirkte Hörmann als Religionsprofessor an einem Gymnasium. 1950 wechselte er als akademischer Lehrer an die Universität Wien. 1953 wurde er Professor für Moraltheologie.
1966 wurde Karl Hörmann zum Rektor der Universität Wien berufen. 1969 ernannte Papst Paul VI. den Ordinarius für Moraltheologie zum päpstlichen Ehrenprälaten. Bis zu seiner Emeritierung 1986 wirkte Hörmann in Lehre und Forschung. Er gab Fachpublikationen auf dem Gebiet der Moraltheologie heraus. Danach befasste sich der Theologe mit der Geschichte seiner Heimat in Südmähren. Hierüber veröffentlichte er mehrere heimatkundliche Schriften. 1989 erhielt er dafür den Südmährischen Kulturpreis. Die südmährische Volksgruppe ehrte ihn als ihren Heimatpriester.
Karl Hörmann nahm an Kongress "Die Bestimmung des Todeszeitpunktes" in der Wiener Hofburg (04.-06.05.1972) teil.[1]
Anhang
Anmerkungen
Einzelnachweise
- ↑ W. Krösl, E. Scherzer (Hg.): Die Bestimmung des Todeszeitpunktes. Wien 1973, 15.