Lungenpatienten
Bei Lungenpatienten funktioniert der Gasaustausch der Lunge nicht mehr. Die Ursachen sind vielfältig. Rauchen ist dabei nur eine Ursache. Oft bekommen die Patienten diese Erkrankung völlig unverschuldet. Einige Menschen werden bereits mit einer kranken Lunge geboren.
Der Gasaustausch ist jedoch für uns lebenswichtig. Die Lungenbläschen geben den Sauerstoff der Atemluft an das Blut ab und das [Kohlendioxyd Kohlendioxyd] (CO2) des Blutes an die Atemluft. Damit atmen wir Sauerstoff ein und CO2 aus. Das sauerstoffreiche Blut lässt und körperlich und geistig fit sein.
Wenn jedoch immer weniger Lungenbläschen den Gasaustausch vornehmen können, erhält unser Blut immer weniger Sauerstoff. Gleichzeitig steigt auch stetig der Gehalt an CO2 im Blut an. Die Folge davon ist, dass wir körperlich immer schwächer und immer müder werden.
Anfangs kann man mit zugeführtem Sauerstoff[Anm. 1] der körperlichen Schwäche und der Müdigkeit etwas entgegensetzen. Tragbare Sauerstoffgeräte reichen 2 bis 8 Stunden, je nach Höhe des Bedarfs. Der Lebensbereich wird damit deutlich kleiner. Im weiteren Verlauf der unheilbaren Krankheit ist man so schwach, dass man trotz ständigem Sauerstoff gerade einmal alleine aus dem Bett in den Rollstuhl kommt. Selbst mit einem Rollator zu gehen stellt eine körperliche Überforderung dar.
Letzte Station vor einer LungenTX oder dem Tod ist die Intensivstation. Zwar kann man diese Patienten mit 100% Sauerstoff künstlich beatmen, aber das sichert nicht deren Überleben, denn es gibt zu wenige funktionierende Lungenbläschen, die den lebenswichtigen Gasaustausch vornehmen könnten. Zu viele Lungenbläschen sind durch die Erkrankung zerstört worden. Die einzige Möglichkeit, diese Situation noch zu überleben, ist eine LungenTX.
Die LungenTX ist die einzige Möglichkeit, um diese Patienten vor dem drohenden Erstickungstod zu retten.
Anhang
Anmerkungen
- ↑ Über die sogenannten "Nasensonde" oder später über die [https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstoffmaske Sauerstoffmaske zugeführt.