Vulnerable Gruppen

Aus Organspende-Wiki
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Der Begriff Vulnerabilität (lat. vulnus „Wunde“ bzw. vulnerare „verwunden“) bedeutet „Verwundbarkeit“ oder „Verletzbarkeit“. Er findet in verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen Verwendung.

Im Zusammenhang mit Organspende verweisen Kritiker zuweilen auf vulnerable Gruppen, die es vor Veränderungen zu schützen gelte:

  • Unmündige Kinder
    Für sie entscheiden die Eltern.
  • Geistig behinderte Menschen
    Sie haben meist eine Betreuung. Hier kann der Betreuer entscheiden.[Anm. 1]
  • Analphabeten
    Jeder kann ihnen beim Ausfüllen des OSA behilflich sein.
  • Menschen mit Sprachbehinderung[Anm. 2]
    Jeder kann ihnen beim Ausfüllen des OSA behilflich sein.[Anm. 3]

Soweit die Menschen ein Mindestmaß an Intelligenz besitzen, kann man sich mit ihnen über das Thema "Organspende" verständigen und es verständlich darlegen, so dass sie selbst zu einer eigenen Entscheidung (Selbstbesimmung) gelangen. Dies kann dann dokumentiert werden.


Anhang

Anmerkungen

  1. Meist ist in der Betreuung angegeben, dass die Betreuung auch die Fragen rund um die Gesundheit betreffen.
  2. Hierzu sind auch alle Ausländer zu zählen, die keine (ausreichende) Deutschkenntnis besitzen.
  3. Mit einer App (z.B. Google-Translator) kann Kommuniziert werden.

Einzelnachweise