Peter Beck: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Zitat2|So verständlich der Wunsch nach einem Weiterleben ist und das Ausschauhalten nach allen Möglichkeiten, den drohenden Tod zu verhindern, so muss dennoch bedacht werden, dass die meisten Organe von „hirntoten“ Patienten kommen, Patienten, die durch die Entnahme der Organe zum Tod gebracht werden. (30)}}
{{Zitat2|So verständlich der Wunsch nach einem Weiterleben ist und das Ausschauhalten nach allen Möglichkeiten, den drohenden Tod zu verhindern, so muss dennoch bedacht werden, dass die meisten Organe von „hirntoten“ Patienten kommen, Patienten, die durch die Entnahme der Organe zum Tod gebracht werden. (30)}}
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Diffamierung]]
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Diffamierung]]
{{Zitat2|Egal, wie wir den „hirntoten“ Menschen vor und bei der Organentnahme sehen, wir brechen allgemein anerkannte ethische Normen: (31)}}
Siehe: [[Todesverständns]], [[Therapieende]]
{{Zitat2|Sehen wir ihn als Toten, so ist es massive Verletzung der Totenwürde, der Totenruhe – indem wir ihm noch Infusionen, Medikamente, künstliche Beatmung geben und ihm dann Organe, Knochen und Haut entnehmen. (31)}}
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Obduktion]]
{{Zitat2|Sehen  wir  ihn  als  Sterbenden,  ist  es  Quälerei,  seinen  Sterbeprozess  mit den genannten Maßnahmen künstlich zu verlängern, die außerdem nicht  ihm,  sondern  einer  anderen  Person  helfen  sollen,  um  ihm  dann  bei sterbendem Leib noch die Organe zu entnehmen. Der behandelnde Arzt hätte ihm, wie auch sonst, das Sterben so erträglich wie möglich zu machen. (31)}}
Siehe: [[Schmerzen]]
{{Zitat2|Sehen  wir  ihn  als  Kranken,  so  handeln  wir  nicht  zu  seinem  Wohl,  denn die Behandlung dient nicht ihm, sondern denen, die seine Organe erhalten sollen. (31)}}
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Selbstbestimmung]]
{{Zitat2|Schon vor über zwanzig Jahren haben Professor Dr. Hetzer und seine Kollegen in einer Veröffentlichung diese zahlreichen Nebenwirkungen der Immunsuppressiva, also der Medikamente zur Unterdrückung der Körperabwehr,  aufgelistet.  Prof.  Hetzer  und  seine  Kollegen  sind  keine Gegner der Organspende, sondern waren und sind sehr erfolgreiche Transplantationschirurgen. (33)}}
{{Zitat2|Die Unterdrückung der Körperabwehr hat somit einen hohen Preis, aber die Nebenwirkungen oder genauer: die Folgen der medikamentösen Unterdrückung der Körperabwehr gehen weiter. (34)}}
Siehe: [[Nebenwirkungen]]
{{Zitat2|Diese  psychischen  Belastungen  und  die  Wirkungen  der  Medikamente  auf die Psyche führten dazu, dass sich mit der „Organ-Transplantations-Psychiatrie“ ein eigener Zweig der Psychiatrie entwickelte. (35)}}
Siehe: [[Transplantations-Psychiatrie]]
{{Zitat2| Ja,  manche  Patienten  schauten  vor  ihrer  Transplantation regelmäßig auf den Wetterbericht: „Morgen fahren si-cher viele Motorradfahrer, da bekomme ich vielleicht ein neues Herz ...“. (35)}}
Wo ist der Nachweis hierfür?
{{Zitat2|Jetzt,  nach  der  Transplantation,  nagen  Schuldgedanken:  Jemand  starb,  und  von  diesem  Menschen  hat  man  ein  Organ  erhalten  und  man  hat  sich das neue Organ so sehr gewünscht! Jetzt quält das Eingeständnis, dass  man  damit  auch  auf  den  Tod  eines  anderen  Menschen  gewartet  hat. (35)}}
Siehe: [[Schuldgefühle]]
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== Anhang ==
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Version vom 11. Mai 2021, 01:10 Uhr


Organspende und der neue Tod (2019)

Peter Beck brachte im Jahr 2019 das Buch "Organspende und der neue Tod" heraus.[1] Darin heißt es:

Auch die wichtigsten medizinischen und biologischen Erkenntnisse in den folgenden Jahren verdanke ich Jesus, der mir dazu die Bibel zu dem Thema öffnete. (8)

Bedeutet dies, dass es in dem Buch wenig Bezug zur Schulmedizin gibt?

Auch für alle Fragen rund um die Transplantationsmedizin gilt mir der Satz von Jesus: „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ (Mt 16,26) (8)

Was ist dann mit den Worten Jesu: "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben." (Joh 10,10)?

Die Stimme, die ich von Gott wahrnahm, blieb dabei – für ihn sei der „hirntote“ Mensch nicht wirklich tot, eben keine Leiche. (11)
Schrecklich aber war mir am nächsten Morgen auch die bohrende Frage des jungen Assistenzarztes, der den „hirntoten“ Patienten bis dahin behandelt hatte: „Als ich den Patienten nach der Explantation aus dem Operationssaal schob, war er tot, ja, was war er denn vorher?“ Ich konnte ihm in diesem Moment keine Antwort geben. (11)

Siehe: Todesverständnis, Religionen, PAS

dass ein für „hirntot“ erklärter Patient auch wirklich eine Leiche sei. (12)
Auf der Intensivstation wird dem für „hirntot“ erklärten Patienten Blut entnommen, ... (23)

Siehe: Todesfeststellung, Todeserklärung

Professor Dr. Pichlmayr, der Vater des Begriffs „Transplantationsmedizin“, sagte bereits 1987 in einem Gespräch: „Wenn wir die Gesellschaft über die Organspende aufklären, bekommen wir keine Organe mehr.“ (13)

{{Zitat2|Nicht umsonst hatte Professor Dr. Pichlmayr, der Nestor der Transplantationsmedizin hierzu gesagt: „Wenn wir die Gesellschaft über die Organspende aufklären, bekommen wir keine Organe mehr“ (25)} Siehe: Pichlmayr

Moslems ist es übrigens nach islamischer Rechtsprechung erlaubt, Organe von anderen Menschen zu erhalten, aber keinesfalls Organe an Ungläubige zu spenden. (18)

Siehe: Islam

Die Kommission aus führenden Medizinern, Theologen, Ethikern und Juristen erklärte die bis dahin gültigen Kriterien für die Definition des Todes für überholt und entschied, dass der Mensch tot sei, wenn

sein Gehirn tot ist. Der Begriff des „Hirntodes“ war geschaffen und wurde sehr rasch in der gesamten westlichen Welt als neue Definition des Todes angenommen. (20)

Siehe: Ad-Hoc-Kommission

Der „Hirntod“ ist aber nicht das Gleiche wie der Herztod. (21)

Siehe: Hirntod, Todesverständnis

Beim Verlauf jeder erfolglosen Wiederbelebung auf der Straße ist zu sehen, dass das Ende der Hirntätigkeit früher als das Ende der Herzkreislauftätigkeit eintritt. Es ist also der Hirntod nicht gleich dem Herztod, auch wenn Theologen das beschließen. (21)

Siehe: IHA, Irreversibilität, Hirntod

Die Gleichsetzung von „Hirntod“ und Herztod erfolgt nur auf der Intensivstation zum Zwecke der Organentnahme. (21)

Siehe: Therapieende

Würde ein Notarzt auf der Straße bei einer Reanimation schon mit den Wiederbelebungsmaßnahmen aufhören, wenn er keine Hirnreflexe und Atmung mehr sichern kann, aber noch ein Herzschlag oder gar einen Blutdruck feststellt, dann würde man diesen Arzt wegen unterlassener Hilfeleistung verklagen. Auf der Intensivstation zum Zwecke der Organentnahme ist diese Entscheidung aber legal. (21)

Beim Beispiel der Straße ist der Zustand reversibel, bei Hirntod irreversibel.
Siehe: Vladimir Negovsky, Irreversibilität

Gibt es keinen Organspendeausweis des Patienten mit dem Einverständnis der Organentnahme, dann werden die Angehörigen um ihre Entscheidung gebeten. (22)

Siehe: Entscheidungen

Medizinisch werden diese Bewegungen mit spinalen Reflexen erklärt, die geradezu Ausdruck der fehlenden Hemmung durch das „tote“ Gehirn seien. ... Es ist kaum zu vermitteln, dass ein für tot erklärter Mensch Arme und Beine bewegen kann. (24)

Siehe: Enthauptung, Todesfeststellung, Todeserklärung

Diese und das zunehmende Ausweiden des „hirntoten“ Patienten, ggf. auch das Abschneiden

und Abziehen der Haut wird gelegentlich auch vom Fachpersonal nicht ertragen. (25)

Ich war bei einer Organentnahme (Lunge und Nieren) im OP mit dabei. Ich konnte das gut ertragen. Bei keinem der im OP anwesenden Personen konnte ich Schwierigkeiten erkennen.

Das Beatmungsgerät, die Infusionen und die Monitore werden nach Abschluss der Organentnahmen abgestellt. (25)

Das Beatmungsgerät wird nach dem Herzstillstand abgestellt, weil damit keine Blut und damit auch kein Sauerstoff mehr durch den Körper gepumpt wird.

... nach der Entfernung der Knochen mit Stöcken in den Beinen stabilisiert werden muss

oder es müssen für die Angehörigen aus Pietätsgründen Glasaugen wegen der entfernten Hornhäute in die Augenhöhlen eingesetzt werden. Angehörige haben sich schon furchtbar über die Glasaugen erschreckt, aber noch mehr, wenn selbst diese fehlten. (26)

Siehe: Würde

Denn der „Hirntote“ ist noch immer ein Patient, der zwar in den allermeisten Fällen nicht mehr wach und gesund wird, er steht kurz vor dem Tod, er ist ein Sterbender, aber er ist nicht tot. (26)

Siehe: Irreversibilität, Todesverständnis

Beim „Hirntoten“ auf der Intensivstation arbeiten das Herz und alle Organe und Körpersysteme wie Blutgerinnung, Wundheilung, Körperabwehr, Hormone unter der künstlichen Beatmung völlig normal weiter. (26)

Siehe: Phänomen-Ebene

So verständlich der Wunsch nach einem Weiterleben ist und das Ausschauhalten nach allen Möglichkeiten, den drohenden Tod zu verhindern, so muss dennoch bedacht werden, dass die meisten Organe von „hirntoten“ Patienten kommen, Patienten, die durch die Entnahme der Organe zum Tod gebracht werden. (30)

Siehe: Todesverständnis, Diffamierung

Egal, wie wir den „hirntoten“ Menschen vor und bei der Organentnahme sehen, wir brechen allgemein anerkannte ethische Normen: (31)

Siehe: Todesverständns, Therapieende

Sehen wir ihn als Toten, so ist es massive Verletzung der Totenwürde, der Totenruhe – indem wir ihm noch Infusionen, Medikamente, künstliche Beatmung geben und ihm dann Organe, Knochen und Haut entnehmen. (31)

Siehe: Selbstbestimmung, Obduktion

Sehen wir ihn als Sterbenden, ist es Quälerei, seinen Sterbeprozess mit den genannten Maßnahmen künstlich zu verlängern, die außerdem nicht ihm, sondern einer anderen Person helfen sollen, um ihm dann bei sterbendem Leib noch die Organe zu entnehmen. Der behandelnde Arzt hätte ihm, wie auch sonst, das Sterben so erträglich wie möglich zu machen. (31)

Siehe: Schmerzen

Sehen wir ihn als Kranken, so handeln wir nicht zu seinem Wohl, denn die Behandlung dient nicht ihm, sondern denen, die seine Organe erhalten sollen. (31)

Siehe: Todesverständnis, Selbstbestimmung

Schon vor über zwanzig Jahren haben Professor Dr. Hetzer und seine Kollegen in einer Veröffentlichung diese zahlreichen Nebenwirkungen der Immunsuppressiva, also der Medikamente zur Unterdrückung der Körperabwehr, aufgelistet. Prof. Hetzer und seine Kollegen sind keine Gegner der Organspende, sondern waren und sind sehr erfolgreiche Transplantationschirurgen. (33)
Die Unterdrückung der Körperabwehr hat somit einen hohen Preis, aber die Nebenwirkungen oder genauer: die Folgen der medikamentösen Unterdrückung der Körperabwehr gehen weiter. (34)

Siehe: Nebenwirkungen

Diese psychischen Belastungen und die Wirkungen der Medikamente auf die Psyche führten dazu, dass sich mit der „Organ-Transplantations-Psychiatrie“ ein eigener Zweig der Psychiatrie entwickelte. (35)

Siehe: Transplantations-Psychiatrie

Ja, manche Patienten schauten vor ihrer Transplantation regelmäßig auf den Wetterbericht: „Morgen fahren si-cher viele Motorradfahrer, da bekomme ich vielleicht ein neues Herz ...“. (35)

Wo ist der Nachweis hierfür?

Jetzt, nach der Transplantation, nagen Schuldgedanken: Jemand starb, und von diesem Menschen hat man ein Organ erhalten und man hat sich das neue Organ so sehr gewünscht! Jetzt quält das Eingeständnis, dass man damit auch auf den Tod eines anderen Menschen gewartet hat. (35)

Siehe: Schuldgefühle

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Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise

  1. Peter Beck: Organspende und der neue Tod. Heft 8. Biblisch lehren, glauben, leben. Baden-Baden 2019. Nach: https://info1.sermon-online.com/german/PeterBeck/Organspende_Und_Der_Neue_Tod_2019.pdf Zugriff am 04.05.2021.