Peter Beck
Organspende und der neue Tod (2019)
Peter Beck brachte im Jahr 2019 das Buch "Organspende und der neue Tod" heraus.[1] Darin heißt es:
Auch die wichtigsten medizinischen und biologischen Erkenntnisse in den folgenden Jahren verdanke ich Jesus, der mir dazu die Bibel zu dem Thema öffnete. (8) |
Bedeutet dies, dass es in dem Buch wenig Bezug zur Schulmedizin gibt?
Auch für alle Fragen rund um die Transplantationsmedizin gilt mir der Satz von Jesus: „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ (Mt 16,26) (8) |
Was ist dann mit den Worten Jesu: "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben." (Joh 10,10)?
Die Stimme, die ich von Gott wahrnahm, blieb dabei – für ihn sei der „hirntote“ Mensch nicht wirklich tot, eben keine Leiche. (11) |
Schrecklich aber war mir am nächsten Morgen auch die bohrende Frage des jungen Assistenzarztes, der den „hirntoten“ Patienten bis dahin behandelt hatte: „Als ich den Patienten nach der Explantation aus dem Operationssaal schob, war er tot, ja, was war er denn vorher?“ Ich konnte ihm in diesem Moment keine Antwort geben. (11) |
Siehe: Todesverständnis, Religionen, PAS
dass ein für „hirntot“ erklärter Patient auch wirklich eine Leiche sei. (12) |
Auf der Intensivstation wird dem für „hirntot“ erklärten Patienten Blut entnommen, ... (23) |
Siehe: Todesfeststellung, Todeserklärung
Professor Dr. Pichlmayr, der Vater des Begriffs „Transplantationsmedizin“, sagte bereits 1987 in einem Gespräch: „Wenn wir die Gesellschaft über die Organspende aufklären, bekommen wir keine Organe mehr.“ (13) |
{{Zitat2|Nicht umsonst hatte Professor Dr. Pichlmayr, der Nestor der Transplantationsmedizin hierzu gesagt: „Wenn wir die Gesellschaft über die Organspende aufklären, bekommen wir keine Organe mehr“ (25)} Siehe: Pichlmayr
Moslems ist es übrigens nach islamischer Rechtsprechung erlaubt, Organe von anderen Menschen zu erhalten, aber keinesfalls Organe an Ungläubige zu spenden. (18) |
Siehe: Islam
Die Kommission aus führenden Medizinern, Theologen, Ethikern und Juristen erklärte die bis dahin gültigen Kriterien für die Definition des Todes für überholt und entschied, dass der Mensch tot sei, wenn
sein Gehirn tot ist. Der Begriff des „Hirntodes“ war geschaffen und wurde sehr rasch in der gesamten westlichen Welt als neue Definition des Todes angenommen. (20) |
Siehe: Ad-Hoc-Kommission
Der „Hirntod“ ist aber nicht das Gleiche wie der Herztod. (21) |
Siehe: Hirntod, Todesverständnis
Beim Verlauf jeder erfolglosen Wiederbelebung auf der Straße ist zu sehen, dass das Ende der Hirntätigkeit früher als das Ende der Herzkreislauftätigkeit eintritt. Es ist also der Hirntod nicht gleich dem Herztod, auch wenn Theologen das beschließen. (21) |
Siehe: IHA, Irreversibilität, Hirntod
Die Gleichsetzung von „Hirntod“ und Herztod erfolgt nur auf der Intensivstation zum Zwecke der Organentnahme. (21) |
Siehe: Therapieende
Würde ein Notarzt auf der Straße bei einer Reanimation schon mit den Wiederbelebungsmaßnahmen aufhören, wenn er keine Hirnreflexe und Atmung mehr sichern kann, aber noch ein Herzschlag oder gar einen Blutdruck feststellt, dann würde man diesen Arzt wegen unterlassener Hilfeleistung verklagen. Auf der Intensivstation zum Zwecke der Organentnahme ist diese Entscheidung aber legal. (21) |
Beim Beispiel der Straße ist der Zustand reversibel, bei Hirntod irreversibel.
Siehe: Vladimir Negovsky, Irreversibilität
Gibt es keinen Organspendeausweis des Patienten mit dem Einverständnis der Organentnahme, dann werden die Angehörigen um ihre Entscheidung gebeten. (22) |
Siehe: Entscheidungen
Medizinisch werden diese Bewegungen mit spinalen Reflexen erklärt, die geradezu Ausdruck der fehlenden Hemmung durch das „tote“ Gehirn seien. ... Es ist kaum zu vermitteln, dass ein für tot erklärter Mensch Arme und Beine bewegen kann. (24) |
Siehe: Enthauptung, Todesfeststellung, Todeserklärung
Diese und das zunehmende Ausweiden des „hirntoten“ Patienten, ggf. auch das Abschneiden
und Abziehen der Haut wird gelegentlich auch vom Fachpersonal nicht ertragen. (25) |
Ich war bei einer Organentnahme (Lunge und Nieren) im OP mit dabei. Ich konnte das gut ertragen. Bei keinem der im OP anwesenden Personen konnte ich Schwierigkeiten erkennen.
Das Beatmungsgerät, die Infusionen und die Monitore werden nach Abschluss der Organentnahmen abgestellt. (25) |
Das Beatmungsgerät wird nach dem Herzstillstand abgestellt, weil damit keine Blut und damit auch kein Sauerstoff mehr durch den Körper gepumpt wird.
... nach der Entfernung der Knochen mit Stöcken in den Beinen stabilisiert werden muss
oder es müssen für die Angehörigen aus Pietätsgründen Glasaugen wegen der entfernten Hornhäute in die Augenhöhlen eingesetzt werden. Angehörige haben sich schon furchtbar über die Glasaugen erschreckt, aber noch mehr, wenn selbst diese fehlten. (26) |
Siehe: Würde
Denn der „Hirntote“ ist noch immer ein Patient, der zwar in den allermeisten Fällen nicht mehr wach und gesund wird, er steht kurz vor dem Tod, er ist ein Sterbender, aber er ist nicht tot. (26) |
Siehe: Irreversibilität, Todesverständnis
Beim „Hirntoten“ auf der Intensivstation arbeiten das Herz und alle Organe und Körpersysteme wie Blutgerinnung, Wundheilung, Körperabwehr, Hormone unter der künstlichen Beatmung völlig normal weiter. (26) |
Siehe: Phänomen-Ebene
So verständlich der Wunsch nach einem Weiterleben ist und das Ausschauhalten nach allen Möglichkeiten, den drohenden Tod zu verhindern, so muss dennoch bedacht werden, dass die meisten Organe von „hirntoten“ Patienten kommen, Patienten, die durch die Entnahme der Organe zum Tod gebracht werden. (30) |
Siehe: Todesverständnis, Diffamierung
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Anhang
Anmerkungen
Einzelnachweise
- ↑ Peter Beck: Organspende und der neue Tod. Heft 8. Biblisch lehren, glauben, leben. Baden-Baden 2019. Nach: https://info1.sermon-online.com/german/PeterBeck/Organspende_Und_Der_Neue_Tod_2019.pdf Zugriff am 04.05.2021.